Dein Dackel zieht an der Leine?

Schau dir an, wie ich arbeite und trainiere ⬇️ dann kannst Du besser entscheiden, ob dieses Buch für dich geeignet ist.
Mehr über mich erfährst Du hier Autorin Workbook Leinenführigkeit
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Workbook Leinenführigkeit
Ein Arbeitsbuch mit farbigen Illustrationen und Videos
Leinenführigkeit entsteht nicht durch eine einzelne Übung, sondern durch Wiederholung, Beobachtung und sinnvolle Anpassung im Alltag. Dieses Workbook begleitet dich dabei, das Training deines Hundes Schritt für Schritt aufzubauen und den Verlauf nachvollziehbar festzuhalten.
Das Buch ist als Arbeits- und Begleitbuch konzipiert. Es enthält klar strukturierte Übungen zur Leinenführigkeit sowie Seiten zur Beobachtung, Einschätzung und Anpassung des Trainings. So wird sichtbar, was bereits gut funktioniert, wo es noch hakt und wie du sinnvoll weiterarbeitest, ohne ständig neue Ansätze zu beginnen.
Im Mittelpunkt steht nicht das schnelle Ergebnis, sondern ein nachvollziehbarer Trainingsprozess. Das Workbook hilft dir, Verhalten im Kontext zu betrachten, Fortschritte realistisch einzuordnen und Entscheidungen auf Grundlage deiner eigenen Beobachtungen zu treffen.
Das erwartet dich in diesem Workbook:
- klar aufgebaute Übungen zur Leinenführigkeit
- strukturierte Beobachtungs- und Entscheidungsseiten nach jeder Übung
- übersichtliche Rückblicks- und Abschlussseiten
- feste Seitenlogik ohne Überforderung
- farbige Illustrationen zur besseren Orientierung
Dieses Workbook richtet sich an Hundehalterinnen und Hundehalter, die Leinenführigkeit nicht nur üben, sondern verstehen und dauerhaft im Alltag verankern möchten. Es eignet sich sowohl als Ergänzung zum eigenen Training als auch als begleitendes Arbeitsbuch über einen längeren Zeitraum.
Die ersten Schritte zur Leinenführigkeit
Die ersten Schritte zur Leinenführigkeit bestehen darin, den Dackel das Gehen bei uns erstmal schmackhaft zu machen.
Mit viel Lob und Leckerbissen lernt so der junge Hund schon, dass es Spaß macht, mit Frauchen zusammen zu gehen.
Ziehen an der Leine verhindern
Zieht dein Dackel an der Leine oder will er nach vorne stürmen, nutzen wir nicht die Leine zum „bremsen“ sondern unser Bein. Die Leine hängt dabei immer durch.
Achtung: Auf dem Video sehr ihr schon ein sehr, sehr strenges begrenzen und mein Dackel beschwichtigt schon.
So streng wäre es bei Paul gar nicht nötig gewesen, aber ich hatte das Video für eine Dame gemacht, deren Hund wirklich stark zieht, damit diese sich besser Vorstellen konnte, wie stark sie agieren sollte.
Fangt nicht gleich so an, wie hier zu sehen, sondern erstmal ein wenig „softer“.
Die ersten Schritte zur Leinenführigkeit
Die ersten Schritte zur Leinenführigkeit übe ich im Wohnzimmer. Das Video ist mit Ton, da erkläre ich noch genau, was ich da mache.
Leinenführigkeit beginnt in Ruhe
Viele Hundebesitzer starten schon sehr hektisch in die Gassirunde. Es wirkt Wunder auf die Leinenführigkeit, wenn man schon das Anleinen und das Rausgehen aus dem Haus in Ruhe gestaltet.
Leinenagressionen
Leinenagressionen oder ein „in die Leine springen“ weil zum Beispiel ein anderer Hund oder ein Jogger kommt, können wir reduzieren, in dem sie den Hund aus der Verantwortung nehmen. Wie das geht erzählen ich Dir in diesem Video ( mit Ton)
Erste Leinenführigkeit im Garten
Die ersten Schritte Leinenführigkeit üben wir ablenkungsarm im Garten. Dieses Schütteln ist eine Übersprungshandlung. Es macht diese Übung das erste Mal und ist sehr aufgeregt.
Viele Hunde fangen dann auch an zu schnüffeln oder wollen unbedingt markieren. Das sollten wir verhindern:
Wenn sich die Aufregung nicht nach etwa einer Runde gelegt hat, arbeiten wir noch mal an Ruhe und Entspannung.
Alle meine Leinen haben tierschutzkonform einen Zugstop!
Dackel ist an der Leine aufgeregt
Hier war Paul extrem aufgeregt und ich versuche ihn durch meine Stimme und durch Tempowechsel zum langsamen Schritt zu beruhigen.
Das gelingt nicht sonderlich gut. Hier hätte er mehr Sinn gemacht, ihn direkt einmal anzuhalten, sitzen zu lassen und einfach mal ein wenig warten.
Aufgeregte Hund im Gehen zu entspannen, gelingt meist nicht befriedigend.
Und im Laufen schon gar nicht! Manche machen einfach die Leine ab und lassen den Hund die Spannung rauslaufen. Das führt auf keinem Fall zu irgendwelchen positiven Resultaten, sondern macht das Problem täglich schlimmer.
Leinenführigkeit Schleppleine
Erst wenn unser Hund gut und sicher an der kurzen Leine geht, beginnen wir allmählich mit der Schleppleine. Die ersten Schritte sind, unseren Hund bewusst zu machen, dass die Leine irgendwann zu Ende ist. Auf dem Video zeige ich eine sinnvolle Übung dazu, die man einfach 2 oder 3 Mal auf einem Spaziergang einbauen kann.
Bindung als Basis für gute Leinenführigkeit
Bindung hat eine ganze Menge mit guter Leinenführigkeit zu tun. Der Hund muss überhaupt erstmal verinnerlichen, dass der Spaziegang gemeinsam stattfindet. 1 oder 2 Übungen pro Spaziergang reichen schon aus, um das Teamgefühl zu verbessern.
Wenn ihr dazu noch Anregungen brauch oder noch gar nicht richtig wisst, wie man einen wirklich gute und vertrauensvolle Beziehung zum Hund aufbaut, dann ist vielleicht mein Buch Die B-Formel etwas für euch.
Hier zum Buch:
Trainieren statt tricksen ist der bessere Weg zur Leinenführigkeit

Warum ich beim Dackel kein Front-Clip-Geschirr empfehle
Ein Front-Clip-Geschirr wirkt auf den ersten Blick wie eine clevere Lösung und wird ja auch gerade als die ultimative Lösung in Social Media gehyped.
Die Leine wird vorne an der Brust eingehakt, der Dackel zieht, wird seitlich ausgebremst und dreht sich leicht ein. Viele erleben das als sofortige Verbesserung, weil der Zug nach vorne weniger stark durchkommt. Genau dieser Mechanismus ist aber auch das Problem.
Bei jedem kräftigen Zug entsteht eine seitliche Rotation im Schulter- und Brustbereich. Der Dackel wird nicht nur gebremst, sondern einseitig aus seiner Vorwärtsbewegung gedreht. Das mag bei einem kurz gebauten, hochbeinigen Hund weniger ins Gewicht fallen. Beim Dackel mit seinem langen Rücken und der vergleichsweise tiefen Brust wirkt diese wiederholte Drehbewegung jedoch deutlich stärker auf die gesamte Körperachse. Bewegung wird asymmetrisch. Der Schritt wird kürzer, der Brustkorb arbeitet einseitig, die Spannung verlagert sich in Rücken und Schulter. Das ist keine saubere, gerade Fortbewegung mehr, sondern eine permanente Korrekturbewegung.
Dazu kommt ein zweiter Punkt, der für mich noch entscheidender ist: Ein Front-Clip verändert nicht das Verhalten, sondern nur die Mechanik. Der Dackel lernt nicht, sich selbst zu regulieren, Impulse zu kontrollieren oder sich bewusst am Menschen zu orientieren. Er wird schlicht umgelenkt. Das Ziehen wird nicht verstanden, sondern technisch abgeschwächt. Viele Halter verwechseln diese kurzfristige Kontrolle mit echter Leinenführigkeit. In Wahrheit bleibt die innere Dynamik bestehen.
Gerade beim Dackel spielt Zielorientierung eine große Rolle. Er zieht nicht aus Versehen, sondern weil er etwas erreichen will. Wird er bei jedem Ansetzen seitlich gedreht, entsteht häufig Frust oder Gegenspannung. Manche Dackel reagieren mit noch mehr Muskeltonus, andere beginnen gegen die seitliche Einwirkung zu arbeiten. Das kann das Thema Leine emotional sogar verschärfen, statt es zu lösen.
Ein weiterer Aspekt ist die Schultermechanik. Die Vorderhand trägt beim Hund einen Großteil des Körpergewichts. Wenn der Zugpunkt dauerhaft vorne liegt, wird bei stärkerem Ziehen eine Seite stärker beansprucht als die andere. Das muss nicht sofort zu Problemen führen, es verändert jedoch die Bewegungsqualität. Und beim Dackel mit seiner sensiblen Rückenstruktur würde ich jede unnötige, wiederholte Verdrehung vermeiden.
Für mich ist ein Front-Clip deshalb kein Trainingsinstrument, sondern allenfalls ein Management-Werkzeug in bestimmten Situationen. Wer echte Leinenführigkeit aufbauen will, braucht Struktur, Timing und klare Orientierung am Menschen. Ein technischer Trick ersetzt kein Trainingssystem. Beim Dackel schon gar nicht.
Wenn wir Leinenführigkeit ernsthaft aufbauen, arbeiten wir an Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und sauberer Bewegung – nicht mit irgendwelchen TikTok Trends.

