
Daniela Dührkop
Dipl. Sozialpädagoge
Ich habe 1991 mein Studium der Sozialpädagogik Fachhochschule für Sozialpädagogik in Hamburg abgeschlossen. Im Anschluss absolvierte ich die Qualifikation zur Amateur-Reitlehrerin FN sowie die Zusatzausbildung im Therapeutischen Reiten mit den Schwerpunkten heilpädagogisches Reiten, Voltigieren und Reiten als Sport für Menschen mit Behinderungen. Von 1993 bis 2004 leitete ich die Reitschule Linau und war in dieser Zeit im Bereich Ausbildung, Unterricht und Pferdesport aktiv.
Meine Arbeit als Autorin
Das Schreiben hat sich bei mir aus der täglichen Arbeit mit Dackeln entwickelt. Viele Themen aus meinen Büchern und Blogbeiträgen stammen aus Beobachtungen, die ich im Alltag mit meinen eigenen Hunden gemacht habe. Dazu kommen Erfahrungen aus meiner Dackel Facebook-Gruppe und aus Gesprächen mit Dackelhaltern, die ähnliche Fragen bewegen.
Mit der Zeit sind daraus mehrere Bücher entstanden, in denen ich Situationen beschreibe, die im Zusammenleben mit einem Dackel immer wieder auftreten. Ich halte die Inhalte bewusst verständlich, damit sie im Alltag gut anwendbar sind. Neben den Büchern entstehen regelmäßig neue Texte für den Blog und kleinere Projekte, die einzelne Themen ausführlicher beleuchten.
Über mich
Ich bin Daniela Dürkop, Autorin mehrerer Dackelbücher und der Reisebücher Die große Reise 1 und Die große Reise 2. Mit meinem Wohnmobil und meinem Langhaardackel Paul bin ich seit Monaten unterwegs – quer durch Deutschland und Europa – und genau darüber schreibe ich hier auf dackelwissen.de auch in meinen Reiseblog.
Bevor ich angefangen habe zu schreiben, war mein Alltag viele Jahre lang sehr hundelastig. Ich habe eine eigene Hundeschule geführt und davor sogar eine Reitschule, die „Reitschule Linau“. Von Beruf bin ich Sozialpädagogin und habe zusätzlich eine Ausbildung zur tiergestützten Therapeutin. Hunde begleiten mich also schon seit Jahrzehnten, beruflich wie privat.
Neben meiner Arbeit mit Problemhunden habe ich viele Jahre Hundesport auf höchstem Niveau gemacht, vor allem Dummytraining mit meinen beiden Flatcoated Retrievern Eps und Floyd. Einer davon, Floyd mir richtigen Namen „Black Amandas Punch Line“ war ein europaweit bekannter Zuchtrüde, mit dem ich auf internationalen Ausstellungen und Working-Tests gestartet bin. Diese Welt hat mich enorm geprägt – und all das Wissen, das ich dort gesammelt habe, ist heute in meine Arbeit mit Paul und in meine Dackelbücher eingeflossen.
2021 zog dann Paul bei mir ein, und wie das oft so ist: Ein einziger Hund verändert noch einmal alles. Mit ihm kam die Idee, mein gesammeltes Wissen endlich aufzuschreiben. Die Bücher sind nicht perfekt gelayoutet, und ich habe sie ohne Designer und ohne Autoren-Coaching erstellt. Aber sie enthalten das, was man nicht lernen kann – über 30 Jahre Erfahrung, Fehler, Fortschritte, Hundebeobachtung, Trainingswege und viele kleine Aha-Momente.
Heute verbinde ich das Schreiben, das Reisen und die Hundewelt miteinander. Ein bisschen Fachwissen, ein bisschen Alltag, viel Praxis und ehrlich erzählte Erlebnisse – das ist der Kern von dackelwissen.de und meiner Arbeit als Autorin


Kooperationen
Ich biete auf dieser Internetseite diverse Kooperationsmöglichkeiten an für
- Hundewebsiten
- Hundeshops
- Dackelshops und Dackelzubehör
- Reisen mit Hund
- Rehakliniken mit Hundeerlaubnis
Nehmen sie bitte bei Interesse an einer Kooperation Kontakt zu mir auf.
Mein Weg
Die Wohnmobilreise markiert für mich den Übergang in eine neue Lebensphase. Nach vielen Jahren beruflicher Verantwortung, Tierausbildung, Unterrichtsarbeit und intensiver Alltagserfahrung suchte ich nach einer Form von Bewegung, die sowohl Ruhe als auch Selbstbestimmung zulässt. Die Entscheidung, allein mit meinem Dackel Paul zu reisen, entwickelte sich aus einem schrittweisen Prozess, der Mut, Klarheit und eine bewusste Abgrenzung von früheren Lebensmustern erforderte.
Das Alleinreisen hat mein Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten gestärkt. Es hat mir gezeigt, wie tragfähig verlässliche Routinen mit Hund sind, wenn man unterwegs ist, und wie hilfreich eine klare Struktur auch auf Reisen sein kann. In dieser Zeit entstanden die ersten Konzepte für meine heutigen Themen rund um Dackel, Reisen, Achtsamkeit, innere Stabilität und gesundheitsorientierte Routinen. Die Erfahrungen aus diesen Reisen prägen meine Arbeit bis heute und fließen in meine Texte, Bücher und thematischen Schwerpunkte ein.
Die Verbindung aus Hund, Mobilität und Natur ist für viele Menschen ein Ansatz, um Stabilität und Orientierung zu finden. Meine eigenen Reisen haben gezeigt, wie gut diese Kombination funktionieren kann und wie wertvoll sie für persönliches Wachstum und Selbstvertrauen ist. Aus diesen Erfahrungen heraus entstand eine klare Ausrichtung auf die Themengebiete, die ich heute mit großer Konsequenz weiterentwickle.

Seit viereinhalb Jahren betreue ich die Facebook-Gruppe „Dackel – Erziehung, Ausbildung, Training, Beschäftigung“, die aktuell rund 8.300 Mitglieder umfasst. Die Gruppe dient dem kontinuierlichen Austausch über Training, Erziehung und sinnvolle Beschäftigungsformen für Dackel. Ich moderiere die Diskussionen, beantworte Fragen und begleite die Mitglieder bei vielen typischen Alltagsthemen rund um diese Rasse. Durch die Vielzahl an Beobachtungen, Rückmeldungen und Erfahrungsberichten hat sich ein breites Bild über Bedürfnisse, Lernverhalten und Herausforderungen des Dackels ergeben. Diese laufende Arbeit in der Community hat meine eigene Fachperspektive erweitert und dazu beigetragen, Inhalte für verschiedene Dackelbücher systematisch aufzubereiten und verständlich darzustellen.
Dackelwissen
Mit meinem späteren Dackelrüden Paul, dessen vollständigen Namen ich aus Rücksicht auf die Zuchtstätte nicht nenne, absolvierte ich neben den erforderlichen zuchtrelevanten Prüfungen weitere freiwillige Gesundheitsuntersuchungen. Dabei wurde eine Form der progressiven Retinaatrophie (PRA) diagnostiziert, eine Erkrankung, die bei Dackeln bekannt ist und langfristig zu Erblindung führt. Aufgrund dieser Diagnose kam eine Zuchtnutzung für mich nicht mehr infrage. Paul nahm zuvor an zwei Begleithundeprüfungen und einer Dummyprüfung der Klasse A im Retrieververein teil. Nachdem die Erkrankung eindeutig bestätigt war, verzichtete ich auf weitere Wettkämpfe und Präsentationen, da ich die seit 2022 geltenden Kriterien zu Qualzuchtmerkmalen respektiere und in meinen Entscheidungen berücksichtige.

Reitschule Linau
Fjordpferde – Ausbildung, Sport und fachliche Bekanntheit
In den 1990er-Jahren etablierte ich die Reitschule Linau als Ausbildungsstätte mit Schwerpunkt auf Fjordpferden. Zu dieser Zeit waren Fjordpferde im Turniersport nur selten vertreten. Durch konsequentes Training, systematische Ausbildung und einen klaren Fokus auf vielseitige Förderung gelang es mir, mehrere Fjordpferde erfolgreich im Sport zu präsentieren. Einige dieser Pferde erreichten Platzierungen bis zur Klasse M, in direkter Konkurrenz zu warmblütigen Turnierpferden.
Diese Arbeit führte dazu, dass mein Name in der Fjordpferde-Szene überregional bekannt wurde. In vielen Fachkreisen galt ich als Ansprechpartnerin für die Ausbildung, den Einsatz und die sportliche Entwicklung dieser Rasse.
Ein Höhepunkt dieser Zeit war der Sieg im sogenannten Multivan-Cup im Jahr 2000, einem bundesweit ausgetragenen Schulpferde-Vergleichswettbewerb. Dieser Erfolg fand regional und in Fachkreisen Beachtung und stärkte die Position der Reitschule Linau im Bereich des Schulpferdesports.
Parallel zu meiner Tätigkeit im Turnier- und Ausbildungsbereich arbeitete ich im therapeutischen Reiten. Meine Schwerpunkte lagen im heilpädagogischen Reiten und Voltigieren sowie im Reiten als Sport für Menschen mit Behinderungen. Darüber hinaus betreute ich Kinder und Jugendliche aus belastenden Lebenssituationen sowie Frauen mit Angststörungen, depressiven Symptomen oder Essstörungen im Rahmen tiergestützter pädagogischer Arbeit.

Die Hundeschule
Parallel zu meiner Arbeit mit den Flat Coated Retrievern entwickelte sichmeine Hundeschule. Ursprünglich mietete ich eine größere Wiese, um meine beiden Hunde strukturiert trainieren zu können. Aus dieser Trainingsmöglichkeit entstand Schritt für Schritt ein regelmäßiges Angebot, da immer mehr Hundehalter aus dem Umfeld anfragten, ob sie am Training teilnehmen könnten.
Aus diesen ersten gemeinsamen Einheiten entwickelte sich eine nebenberufliche Hundeschule mit verschiedenen Gruppen und Themenbereichen. Dazu gehörten unter anderem Dummytraining, Schnüffel- und Suchgruppen, Alltagstraining, Begleithundegruppen und Einheiten für Hunde mit besonderen Herausforderungen. Die Trainingsarbeit war praxisorientiert aufgebaut und orientierte sich an klaren Strukturen, kleinschrittigem Lernen und verlässlichen Abläufen für Hund und Halter.
Leider war das Projekt nicht dauerhaft umsetzbar, da die Fläche grundsätzlich nicht gewerblich zu nutzen war und sich nie Alternativen fanden.
Die Flatcoated Retriever
Seit 2009 Jahren arbeitete ich intensiv mit meinen Flat Coated Retrievern und nahm sowohl im Ausstellungswesen als auch im Arbeitsbereich an Prüfungen teil. Mein Ziel bestand darin, einen Retriever zu führen, der beides leisten konnte. Dieses sogenannte Dual-Purpose-Konzept setzte ich erfolgreich um und erreichte internationale Platzierungen in beiden Bereichen.
Im Zuge dieser Arbeit begann ich mit der Zucht und erfüllte alle erforderlichen Voraussetzungen und Prüfungen für eine kontrollierte Zuchtzulassung. Mit meinem Rüden Black Amandas Punchline erzielte ich im Showbereich und in Arbeitsprüfungen hervorragende Ergebnisse und setzte ihn 22 mal als Deckrüde ein. Im späteren Verlauf zeigte sich jedoch, dass er an einer Tumorerkrankung litt, die sich auch in der Nachzucht wiederfand. Diese Entwicklung führte bei mir zu einer kritischen Neubewertung des gesamten Projekts. Rückblickend ordne ich diese Zuchtphase deutlich differenzierter ein und sehe sie nicht mehr als uneingeschränkten Erfolg, sondern als wichtigen Lernschritt. Die Erfahrung hat meine Überzeugung gefestigt, dass Gesundheit und genetische Belastbarkeit in der Hundezucht oberste Priorität haben müssen.
Kontakt
Daniela Dührkop
