Dackelwissen

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Süditalien mit Hund

Meine Erfahrungen im Süden Italiens mit Hund

Süditalien mit Hund steht für Weite, Licht und ein entschleunigtes Reisen abseits dichter Touristenströme. Küsten, ländliche Regionen und kleine Orte bieten viel Raum für Bewegung und einen unkomplizierten Alltag mit Hund. Besonders außerhalb der Hochsaison eignet sich Süditalien gut für Reisen mit Hund, wenn du Natur, Wärme und entspannte Tage miteinander verbinden möchtest. Diese Seite gibt dir eine erste Orientierung für passende Regionen und Reisezeiten.

Süditalien mit Hund bedeutete für mich 

  • Atemberaubende Naturschauspiele
  • Surreale Bergwelten
  • Uralte, faszinierende Dörfer
  • Wanderungen durch magische Welten 
  • Extremer Wechsel zwischen Chaos und Ruhe

Hier habe ich Dir ein paar Infos zusammengestellt, was Du mit Deinem Hund auf der Fähre beachten solltest:

Fähre mit Hund

Süditalien und Sizilien mit Hund

Süditalien ist nichts für zarte Gemüter. Wer hier unterwegs ist, begegnet einer Landschaft, die in ihrer Schönheit fast übertreibt und in ihrem Chaos genauso konsequent bleibt. Man steht vor Buchten, die so blau sind, dass man lachen muss – und dreht sich dann um und sieht Straßen, die aussehen, als hätte man sie im Vorbeigehen vergessen. Genau diese Mischung macht den Süden aus: unfassbar viel Ästhetik, unfassbar viel Durcheinander.

Mit Hund ist das eine echte Herausforderung. Städte sind laut, dicht, rücksichtslos im Verkehr, mit viel Hektik und wenig Rückzugsräumen. Wer Entspannung sucht, wird an der Küste eher überfordert als entschleunigt. Aber wer die Berge wählt, bekommt ein ganz anderes Süditalien: stille Pfade, kleine Dörfer, weite Landschaften und eine Natur, die an vielen Stellen unberührt wirkt.

Süditalien und Sizilien sind in den Städten kein Erholungsprogramm, sondern ein Erlebnis. Wenn man bereit ist für Kontraste, findet man hier Orte, die man nicht wieder vergisst,  gerade mit Hund.


 

Mit Hund im Gargano Nationalpark 

Der Gargano Nationalpark ist ein Ort zwischen Schönheit und Ernüchterung. Die Küste wirkt unfassbar dramatisch: steile Klippen, türkisblaues Wasser, schmale Pfade, die wie Balkonwege über dem Meer hängen. In Vieste und entlang der Gargano-Küste habe ich einige der schönsten Klippenwanderungen überhaupt gemacht. Die Aussicht aufs Meer war gigantisch. Gleichzeitig fällt auf, wie viel Müll herumliegt, besonders abseits der Hauptwege. Das schmälert die Idylle, ändert aber nichts daran, dass die Natur dort beeindruckend bleibt. Ein Highlight war Ivo Monti, dieser meditative Stützpunkt voller unerwarteter Graffiti-Kunst, ruhig, intensiv und atmosphärisch. Dackel Paul und ich haben die Mischung aus Chaos und Schönheit irgendwie liebgewonnen. Seinen Hund kann man dort überall mit an den Strand nehmen. Regeln, die irgendetwas limitieren, gibt es nirgends. 

Alberobello mit Hund 

Alberobello war ein Ort, der mich sofort packte. Diese Trulli, diese runden weißen Häuschen mit den spitzen Dächern – man steht davor und denkt nur: unfassbar süß. Ich war im April dort und schon da war es gut besucht. In der Hauptsaison würde ich es mir ehrlich gesagt nicht antun, dafür ist es zu beliebt und zu dicht. Aber ein, zwei Tage in Alberobello sind wie ein kleiner Traum. Für Hunde gibt es dort nichts Spektakuläres, die laufen einfach mit, während man staunend durch diese märchenhafte Kulisse schlendert. Restaurants darf man im Regelfall mit Hunden besuchen. Wenn man Alberobello mit seinem Hund besichtigen möchte, würde ich persönlich empfehlen, nicht direkt dort zu übernachten, eher etwas außerhalb. Die Staft ist wirklich recht lebhaft. Beste Reisezeit mit Hund ist März, April und Oktober.


 

Mit Dackel Paul durch Ostuni

Ostuni wirkt, als hätte jemand eine ganze Stadt in weißes Licht getaucht. Diese „weiße Stadt“ thront sichtbar über der Landschaft, und sobald man die ersten Gassen betritt, versteht man, warum sie so berühmt ist. Die Häuser wurden traditionell mit Kalkfarbe gestrichen, ursprünglich als Schutz vor Hitze und Krankheiten, heute lässt es die Stadt einfach strahlen. Mich hat Ostuni sofort begeistert: enge Gassen, kleine Plätze, schöne Ausblicke, alles mediterran und lebendig. Mit Hund läuft man hier eher gemächlich durch die Altstadt. Keine besonderen Wege, kein Grün, aber eine Atmosphäre, die man unbedingt einmal erlebt haben sollte.

Matera mit Hund

Matera hat mich komplett aus den Schuhen gehauen. Diese Stadt wirkt, als hätte man ein altes Filmset mit echter Geschichte verwechselt – so unfassbar beeindruckend ist sie. Ich war wandern auf der gegenüberliegenden Seite, in diesem spektakulären Schluchtgebiet mit Blick auf die Sassi. Und ganz ehrlich: Das war einer der stärksten Momente der ganzen Reise. Die Altstadt selbst ist wie eine steinerne Landschaft aus einem anderen Jahrhundert, verwinkelt, roh, atmosphärisch. Ich dachte schon vorher, dass Matera gut wird. Aber dass es so trifft – damit habe ich nicht gerechnet. Für mich gehört Matera zu den absoluten Highlights Süditaliens.

Nicht nur die Stadt ist schön, das Wandergebiet ist atemberaubend! Man hat die ganze Zeit das Gefühl, man ist hochalpin unterwegs, dabei ist man nur auf wenigen hundert Metern Höhe. Es wimmelt dort von frei lebenden Katzen, Paul hatte ich dort selten von der Leine genommen.

Überall findet man alte Kirchen, die man besuchen und bestaunen kann und eine atemberaubende Pflanzenwelt mit spektakulären Orchideen, die ich am liebsten fast alle geknipst hätte.

Für diese Gegend kann man sich viel Zeit nehmen, wandern mit Hund und ständig staunen. Die beste Reisezeit mit Hund ist März und April, da blüht alles atemberaubend schön.

Den Ätna kann man gut mit dem Hund besuchen. Man kann überall auf gut ausgebauten Straßen hochfahren. Es fährt auch ein Bus hoch, wo Hunde erlaubt sind. Dackel Paul fand das Laufen auf dem Geröll dort sehr unangenehm an den Pfoten, man könnte evtl. über Pfotenschutz nachdenken, wenn man wandern möchte. Ganz oben ist es sehr touristisch. In den Restaurants sind Hunde erlaubt, ebenso in der Seilbahn. Man kann geführte Jeep Touren und Wanderungen machen. In den Jeeps kann man wohl auch kleine Hunde mitnehmen, auf den Wanderungen sowieso alle Hunde. Vom Ätna geht keinerlei Gefahr oder Risiko aus, man kann also staunen und genieße. Im April ist es winterlich kalt, teils mit Schnee und Eis, auch wenn unten schon Badewetter herrscht.

Ätna on Fire

Nach all den Städten und Eindrücken brauchte ich erstmal eine Pause, also bin ich eine Woche nach Kalabrien in die Berge gefahren. Wandern, Natur, runterkommen – genau das Richtige nach dem ganzen Süditalien Besichtigungs Marathon. Danach ging es für mich zum ersten Mal im Leben auf eine Fähre mit dem Wohnmobil. Ich war ehrlich gesagt ziemlich nervös, aber es lief alles erstaunlich entspannt ab. In Sizilien hat mich dann sofort das Osterchaos erwischt: volle Straßen, keine Parkplätze, kein Stellplatz weit und breit. Nach einigem Hin- und Her bin ich schließlich auf einem Campingplatz mit Blick auf den Ätna gelandet. Und dann bricht dieser Vulkan in der zweiten Nacht einfach aus. Das war nicht nur beeindruckend – das war ein Moment, den man so schnell nicht vergisst. Wie ihr auf dem Video seht: pure Naturgewalt. Dieses Video hab ich direkt aus dem Wohnmobil gemacht. Es war magisch.


 

Mit Hund in Gratterie

Nach all den Städten und Eindrücken brauchte ich erstmal eine Pause, also bin ich eine Woche nach Kalabrien gefahren. Wandern, Natur, runterkommen – genau das Richtige nach dem ganzen Süditalien-Trubel. Danach ging es für mich zum ersten Mal im Leben auf eine Fähre mit dem Wohnmobil. Ich war ehrlich gesagt ziemlich nervös, aber es lief alles erstaunlich entspannt ab.

Hier ein paar Infos zur Fähre

In Sizilien hat mich dann sofort das Osterchaos erwischt: volle Straßen, keine Parkplätze, kein Stellplatz weit und breit. Nach einigem Hin- und Her bin ich schließlich auf einem Campingplatz mit Blick auf den Ätna gelandet. Und dann bricht dieser Vulkan in der zweiten Nacht einfach aus. Das war nicht nur beeindruckend – das war ein Moment, den man so schnell nicht vergisst. Wie ihr auf dem Video seht: pure Naturgewalt. Auch Paul war froh, dass er wieder seine Ruhe hatte, Stadtleben ist überhaupt nichts für ihn.

Gratterie ist eine zuckersüße Stadt, in der man gut mit Hund verweilen kann. Sie liegt in einem atemberaubenden Wandergebiet, teils mit spektakulären Meerblick. Die ganze Gegend bietet wunderschöne Dörfer und magische Naturausblicke. Diese Ecke in Sizilien ist ideal für Urlaub mit Hund in Sizilien und auch nicht so chaotisch, wie unten am Meer. Im April ist es hier schon schneefrei und angenehm warm, aber selten heiß. 

 

Castelbueno mit Hund

Nach Gratteri blieb ich noch eine Woche in den Bergen und habe mir mehrere Dörfer angeschaut, eines hübscher als das andere. Diese Bergregion hat mich wirklich überrascht: ruhig, weich, voller Charme, mit Orten, die noch völlig ursprünglich wirken. 

Castelbuono ist einer dieser Orte, bei denen man sofort merkt, dass hier das Leben langsamer läuft. Eingebettet in eine beeindruckende Naturlandschaft bietet der Ort viel Raum für Spaziergänge, Wanderungen und ruhige Tage mit Hund. Rund um das Dorf beginnen Wege ins Grüne, durch Hügel und Wälder, die sich ideal für Bewegung eignen. Der historische Ortskern ist lebendig und warm, ohne laut zu sein , genau diese Mischung macht Castelbuono zu einem sehr angenehmen Ziel für Reisen mit Hund.


 

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