Dackelwissen

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Reisen mit Hund

Reisen mit Hund bedeutet, Zeit bewusst miteinander zu verbringen und neue Orte gemeinsam zu erleben. Wer mit seinem Hund unterwegs ist, plant anders und nimmt seine Umgebung intensiver wahr, weil jeder Weg, jede Landschaft und jede Pause auch aus der Perspektive des Hundes gedacht wird. Genau darin liegt eine besondere Qualität. Man bewegt sich gemeinsam durch unbekanntes Gelände, entdeckt neue Gerüche, Geräusche und Stimmungen und merkt, wie aufmerksam und präsent der Hund dabei ist. Der Reiseblog ist jetzt umgezogen, die meisten Reisen findet ihr nun hier Der Urlaubshund 


Beim Reisen mit Hund entsteht Nähe nicht durch große Worte, sondern durch geteilte Erfahrungen. Eine Wanderung mit weiter Aussicht, ein Küstenweg mit frischer Luft oder ein ruhiger Abend nach einem langen Tag draußen wirken auf Mensch und Hund gleichermaßen. Der Hund ist ausgelastet, neugierig und oft spürbar zufrieden, weil er Teil des Geschehens bleibt.


 

Viele Hundehalter entscheiden sich aus Gewohnheit für eine Betreuung, sobald eine Reise ansteht. Dabei kann Reisen mit Hund die Bindung nachhaltig stärken und gemeinsame Erinnerungen schaffen, die im Alltag kaum entstehen. Wer seinen Hund bewusst einbezieht, erlebt Orte intensiver und kehrt nicht nur mit Fotos zurück, sondern mit dem Gefühl, wirklich gemeinsam unterwegs gewesen zu sein.


 Hier hast Du eine komplette Übersicht über alle Reisen, die ich mit Dackel Paul gemacht habe:

Reisen mit Hund

Mit Dackel Paul auf Reisen

Diese Seite  ist mein persönlicher Reiseblog über Reisen mit Hund und die Erfahrungen, die unterwegs entstehen, wenn man mit Hund auf Reisen ist. Hier geht es um Touren durchs In- und Ausland, um Hotels und Gasthöfe und um die ganzen schönen. Wanderungen die Dackel Paul und ich gemacht haben.

Wenn Du dafür vielleicht ein paar Tipps brauchst, guck doch mal bei

Tipps zum Wandern mit Hund

 

In den letzten Jahren sind Dackel Paul und ich an viele Orten auf Reisen gewesen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die doch eines gemeinsam haben: Sie lassen sich mit Hund intensiv und bewusst erleben. Auf Korsika mit Hund waren es vor allem die weiten Landschaften, die uns beeindruckt haben. Zwischen schroffen Bergen und türkisfarbenem Meer entsteht eine Freiheit, die man spürt, sobald man losläuft. Paul war dort besonders aufmerksam, fast ein wenig stolz, als würde er merken, dass diese Insel etwas Besonderes ist. Die Mischung aus ursprünglicher Natur und klarer Weite hat uns beide getragen.


Auch Italien mit Hund hat uns über Monate begleitet. Ligurien mit seinen Küstenwegen, kleine Orte mit engen Gassen und dieser warmen, lebendigen Atmosphäre, die selbst an ruhigen Tagen präsent ist. In Sizilien  war es mit Hund wieder anders. Die Landschaft wirkt größer, rauer, manchmal beinahe dramatisch. Zwischen Vulkanerde und weiter Sicht entsteht eine Kulisse, die atemberaubend ist.

In der Schweiz haben wir im Verzascatal eine ganz eigene Form von Stille gefunden. Die Berge stehen kraftvoll im Hintergrund, die Wege ziehen sich klar durch das Tal, und die Luft wirkt fast kühl und klar zugleich. Dort habe ich besonders gemerkt, wie sehr ein Hund von der Natur profitiert. Auch waren wir im Wallies und habend endlich mal die verschiedenen Pässer erlebt. Die Schweizer Pässe wollte ich schon immer mal sehen und es war wirklich magisch dort.


Ganz anders wiederum habe ich Gengenbach erlebt, ein magischer Übernachtungsort auf der Reise nach Frankreich, Spanien oder der Schweiz.

Fachwerk, kleine Plätze, sanfte Hügel rund um den Ort. Hier verbinden sich Natur und Ortskern auf eine sehr zugängliche Weise. Paul konnte morgens durch die ruhigen Gassen laufen und nachmittags auf Waldwegen unterwegs sein, ohne dass man ständig neu planen musste. Gerade solche Orte zeigen, wie unkompliziert Reisen mit Hund sein kann, wenn Struktur und Umgebung zusammenpassen.

Überhaupt ist Deutschland eine super coole Urlaubsregion. Ob wandern im Elbsandsteingebirge , Spaß am Strand an der Ostsee oder alpine Berglandschaft in Bayern……… diese Orte haben uns auf unterschiedliche Weise geprägt. Jeder hat eigene Anforderungen, eigene Stimmungen, eigene Herausforderungen. Doch überall hat sich gezeigt, dass gemeinsames Unterwegssein mehr ist als nur ein Ortswechsel. Es ist eine Form von geteilter Erfahrung, die bleibt, weil sie gemeinsam erlebt wurde.


 

Mehr zum Thema „Hundetransport“ findest Du auf den Seiten

Transport und Sicherheit 

Zugfahren mit Hund

Fliegen mit Hund

Mit Hund auf der Fähre

Reisen mit Hund im Wohnmobil 

Im Wohnmobil zählt dein Hund während der Fahrt rechtlich als Ladung. Das bedeutet klar und ohne Spielraum: Er muss so gesichert sein, dass er bei einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver weder selbst verletzt wird noch andere gefährdet. Freies Mitlaufen im Innenraum ist keine Option.

Die sicherste Lösung ist eine stabile Transportbox. Sie sollte fest stehen, nicht rutschen können und idealerweise quer zur Fahrtrichtung platziert sein. So werden Kräfte besser abgefangen. Viele Hunde kommen damit gut zurecht, weil die Box Ruhe vermittelt und klare Begrenzung schafft. Allerdings bieten die meisten Wohnmobile keinen Platz für Boxen für große Hunde. Pauls Box passt gut zwischen Fahrersitz und Sitzbank.

Alternativ kann der Hund angeschnallt im Wohnbereich sitzen oder liegen, zum Beispiel im Bereich der Sitzgruppe. Voraussetzung ist ein gut sitzendes, stabiles Geschirr, niemals ein Halsband. Die Sicherung erfolgt über eine kurze Leine oder einen Gurt an einem tragfähigen Fixpunkt der Fahrzeugstruktur. Ein Tischbein allein ist dafür in der Regel ungeeignet, weil es bei einem Aufprall nachgeben kann. Geeignet sind verschraubte Sitzgestelle oder dafür vorgesehene Zurrösen in Tischnähe.

Wichtig ist die Länge der Leine. Der Hund muss liegen oder sitzen können, darf sich aber nicht frei bewegen oder in den Fahrerbereich gelangen. Je kürzer der Bewegungsradius, desto geringer das Verletzungsrisiko.

Unabhängig von der Methode gilt: Sicherheit geht vor Komfort. Alles andere ist ein unnötiges Risiko.

Da Paul und ich 18 Monate mit dem Wohnmobil im Süden unterwegs waren, bekam er vom Tierarzt einen extra Schutz gegen die Mittelmeermücke. Es war ein Spot On Produkt, welches alle 4 Wochen in den Nacken geträufelt wurde. Bitte sprecht euren Tierarzt auf  diesen Schutz an, wenn ihr in den Süden fahrt. Die Leishmaniose ist eine durch Parasiten hervorgerufene Infektionskrankheit, die von Sandmücken übertragen wird. Ist ein Hund einmal betroffen, bleibt er sein Leben lang infiziert. Es können lediglich die Symptome der Krankheit bekämpft werden.

Auslandsreise mit Hund

Für Reisen mit Hund ins Ausland gelten verbindliche Gesundheits- und Einreisevorgaben. Voraussetzung ist eine gültige Tollwutimpfung, die im EU-Heimtierausweis dokumentiert sein muss. Hunde, die nach 2011 geboren wurden, müssen zudem mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein, bei älteren Tieren wird eine gut lesbare Tätowierung akzeptiert.

Vor der Abreise solltest du dich genau über die Regelungen im jeweiligen Zielland informieren. Dazu gehören unter anderem Leinen- oder Maulkorbpflichten sowie nationale Sondervorschriften für bestimmte Hunderassen oder deren Mischungen. Unkenntnis kann bei der Ein- oder Rückreise schnell zu Problemen führen.

Sinnvoll ist außerdem ein Gespräch mit dem Tierarzt. Er kann einschätzen, welche regionalen Krankheiten am Reiseziel vorkommen und welche Vorsorgemaßnahmen vor oder nach der Reise empfehlenswert sind.

Nicht zuletzt lohnt sich ein Blick auf die Unterkunftsbedingungen, denn Hunde sind nicht in allen Hotels oder Ferienwohnungen erlaubt.

Bei der Rückkehr aus Nicht-EU-Staaten in die Europäische Union finden grundsätzlich tierärztliche Kontrollen statt. In vielen Fällen ist bereits vor der Einreise ein Tollwut-Antikörpertest erforderlich. Verbindliche und aktuelle Informationen dazu stellt der Zoll zur Verfügung.

Packliste „Reisen mit Hund“

Ins Reisegepäck für einen Hund gehören:

  • ­   EU-Heimtierausweis, Impfstatus kontrollieren
  • ­   Leine und Halsband bzw. Geschirr 
  •    Maulkorb
  •    Hundebademantel
  • ­   Unterlagen der Hundehalter-Haftpflichtversicherung und Versicherungsnummer
  • ­   Kotbeutel
  • ­   Pinzette, Zeckenzange
  • ­   Futter (kein Futterwechsel während des Urlaubes, viele Hunde reagieren empfindlich darauf und bekommen Durchfall)
  • ­   Futter- und Trinknapf
  • ­   Wasserflasche für unterwegs
  • ­   Körbchen, Decke, Handtuch
  • ­   Spielzeug
  • ­   Reiseapotheke vom Tierarzt 
  •    Mücken und Zeckenschutz
  • ­   Ggf. Kauknochen
  • ­   Ggf. Bürste, Kamm

Die große Reise

In diesem bewegenden Reisebericht nimmt die Autorin ihre Leserinnen mit auf eine außergewöhnliche Fahrt im Wohnmobil, die sie von den Alpenpässen Norditaliens bis nach Sizilien und weiter über Korsika führt.

Zwischen schroffen Bergen, endlosen Weinlandschaften, lebendigen Märkten und stillen Küsten entdeckt sie nicht nur Italien in seiner ganzen Vielfalt, sondern auch sich selbst. Jede Etappe wird zur Lektion in Mut, Selbstvertrauen und Resilienz. Das Alleinreisen als Frau ist für sie eine Möglichkeit, innere Stärke und Gelassenheit neu zu finden.

Ob beim Blick über die sizilianischen Klippen, beim Erkunden kleiner korsischer Buchten oder beim Durchqueren der toskanischen Hügel: Die äußere Reise verwandelt sich in eine Reise zum inneren Ich. Gefühle von Unsicherheit weichen der Erkenntnis, dass wahre Freiheit dort beginnt, wo man allein seinen eigenen Weg geht.

Ein Buch für alle Frauen, die Inspiration, Selbstvertrauen und Reiselust in sich wecken möchten.

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